Diuretika rezeptfrei kaufen

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Diuretika können dazu beitragen, den Blutdruck zu senken und Beinschwellungen zu lindern. Nach einer Online-Beratung durch einen unserer Fachärzte für Allgemeinmedizin können sie gegebenenfalls verschrieben werden.

Diuretika sind eine Gruppe von Arzneimitteln, die die Nieren dabei unterstützen, überschüssiges Salz und Wasser über den Urin aus dem Körper auszuscheiden. Dadurch nimmt die Flüssigkeitsmenge im Körper ab, was unter anderem zu einer Senkung des Blutdrucks führen kann. Diuretika werden vor allem zur Behandlung von Ödemen – also Schwellungen durch Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe – und Hypertonie (Bluthochdruck) eingesetzt. Je nach Ursache können sie auch bei anderen Erkrankungen zum Einsatz kommen.

Diuretika sind meist in Tablettenform erhältlich. Zu den wichtigsten verschreibungspflichtigen Wirkstoffgruppen gehören Thiazid-Diuretika, Schleifendiuretika und kaliumsparende Diuretika. Umgangssprachlich werden Diuretika auch als „Wassertabletten“ bezeichnet.

Wofür werden Diuretika eingesetzt?

Verschreibungspflichtige Diuretika können bei verschiedenen Erkrankungen eingesetzt werden. Zu den häufigsten Anwendungsgebieten gehören:

  • Bluthochdruck: Als Bestandteil einer Blutdruckbehandlung können Diuretika die Flüssigkeitsmenge im Blutkreislauf reduzieren und dadurch zur Senkung des Blutdrucks beitragen.
  • Herzinsuffizienz: Bei einer Herzschwäche kann sich überschüssige Flüssigkeit im Körper ansammeln. Diuretika fördern die Ausscheidung dieser Flüssigkeit und können dadurch Ödeme und andere Beschwerden durch Wassereinlagerungen lindern.
  • Schwellungen an Füßen, Knöcheln und Unterschenkeln: Diese Ödeme entstehen häufig durch eine vermehrte Flüssigkeitsansammlung im Gewebe. Sie können im Zusammenhang mit verschiedenen Erkrankungen auftreten. Ein Arzt kann je nach Ursache ein Diuretikum verschreiben, um überschüssige Flüssigkeit aus dem Körper auszuleiten.
  • Bauchödeme: Auch im Bauchraum kann sich bei bestimmten Erkrankungen Flüssigkeit ansammeln. In solchen Fällen können Diuretika Teil der ärztlich verordneten Behandlung sein.

Arten von Diuretika

Diuretika werden in drei Hauptgruppen eingeteilt: Thiaziddiuretika, Schleifendiuretika und kaliumsparende Diuretika. Auch wenn die einzelnen Wirkstoffe an unterschiedlichen Stellen der Nieren ansetzen, haben sie ein gemeinsames Ziel: Sie helfen deinem Körper dabei, überschüssiges Wasser und Natrium über den Urin auszuscheiden. Dadurch können sie unter anderem den Blutdruck senken und den Körper bei Wassereinlagerungen entlasten.

Thiaziddiuretika

Thiaziddiuretika gehören zu den am häufigsten eingesetzten Diuretika zur Behandlung von Bluthochdruck. Sie wirken direkt in den Nieren, fördern die Ausscheidung von Wasser und Natrium und können dadurch den Blutdruck senken. Zusätzlich tragen sie dazu bei, dass sich die Blutgefäße entspannen.

Bei der Einnahme kann allerdings mehr Kalium ausgeschieden werden. Deshalb kann es sinnvoll sein, deinen Kaliumspiegel regelmäßig kontrollieren zu lassen. In manchen Fällen kann zusätzlich ein Kaliumpräparat erforderlich sein.

Schleifendiuretika

Schleifendiuretika sind besonders stark wirksame Entwässerungsmittel. Sie werden häufig eingesetzt, wenn dein Körper größere Mengen Flüssigkeit ausscheiden muss, zum Beispiel bei einer Herzinsuffizienz. Sie wirken in der sogenannten Henle-Schleife der Niere und hemmen dort die Rückresorption von Natrium. Dadurch wird mehr Wasser über den Urin ausgeschieden.

Kaliumsparende Diuretika

Kaliumsparende Diuretika helfen ebenfalls dabei, überschüssiges Wasser und Natrium auszuscheiden. Der Unterschied: Sie führen in der Regel zu einem geringeren Kaliumverlust als andere Diuretika. Das kann besonders dann interessant sein, wenn dein Kaliumspiegel ohnehin eher niedrig ist oder andere Medikamente ihn zusätzlich senken.

Bei der Blutdrucksenkung sind kaliumsparende Diuretika allerdings häufig weniger wirksam als andere Diuretika. Deshalb werden sie je nach Wirkstoff und Behandlungssituation oft mit einem weiteren blutdrucksenkenden oder entwässernden Medikament kombiniert.

Wie Diuretika wirken

Verschreibungspflichtige Diuretika, auch Entwässerungstabletten genannt, wirken in verschiedenen Bereichen deiner Nieren. Sie sorgen dafür, dass mehr Natrium und Wasser über den Urin ausgeschieden werden. Dadurch musst du häufiger zur Toilette. Gleichzeitig wird das Flüssigkeitsvolumen im Blutkreislauf reduziert, wodurch der Druck auf die Blutgefäße sinkt und sich der Blutdruck senken kann.

Nebenwirkungen von Diuretika

Wenn du Diuretika wie vorgeschrieben einnimmst, sind sie im Allgemeinen gut verträglich. Trotzdem können Nebenwirkungen auftreten. Da diese Medikamente deinen Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt beeinflussen, sind regelmäßige ärztliche Kontrollen und gegebenenfalls Blutuntersuchungen wichtig.

Zu den möglichen Nebenwirkungen von Diuretika gehören:

  • häufigeres Wasserlassen – das ist eine erwartete Wirkung
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Austrocknung bzw. Flüssigkeitsmangel
  • Muskelkrämpfe
  • Gelenkbeschwerden, insbesondere bei Gicht
  • erektile Dysfunktion

Vor allem Schleifen- und Thiaziddiuretika können den Kaliumspiegel im Blut senken. Ein ausgeprägter Kaliummangel (Hypokaliämie) kann Herzrhythmusstörungen verursachen und in schweren Fällen gefährlich werden. Deshalb kontrolliert dein Arzt bei einer entsprechenden Behandlung regelmäßig deine Blutwerte und kann bei Bedarf eine zusätzliche Kaliumzufuhr oder eine Anpassung der Therapie empfehlen.

Schwerwiegende Nebenwirkungen sind selten. Wenn du ungewöhnliche oder starke Beschwerden bemerkst, solltest du dich an deinen Arzt wenden.

Zu den möglichen schwerwiegenden Nebenwirkungen gehören:

  • starke allergische Reaktionen
  • Herzrhythmusstörungen
  • ausgeprägte Störungen des Flüssigkeits- oder Elektrolythaushalts

Welche Risiken haben Diuretika?

Da Diuretika den Kalium- und Natriumhaushalt beeinflussen können, ist bei bestimmten Vorerkrankungen besondere Vorsicht erforderlich. Bei schweren Nierenproblemen oder Morbus Addison können bestimmte Diuretika ungeeignet sein. Ob die Behandlung für dich infrage kommt, sollte deshalb immer dein Arzt entscheiden.

Während der Einnahme solltest du deine Kalium- und Natriumwerte regelmäßig kontrollieren lassen. Das ist besonders wichtig, wenn deine Dosis geändert wird oder du zusätzlich andere Medikamente einnimmst.

Informiere deinen Arzt vor Beginn der Behandlung, wenn du an einer der folgenden Erkrankungen oder Beschwerden leidest:

  • Arzneimittelüberempfindlichkeit oder bekannte Allergien
  • Diabetes
  • Elektrolytstörungen
  • Gicht
  • Lupus-Syndrom
  • Menstruationsbeschwerden
  • Pankreatitis

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Diuretika können mit anderen Medikamenten wechselwirken. Informiere deinen Arzt oder Apotheker deshalb über alle Arzneimittel, Nahrungsergänzungsmittel und pflanzlichen Präparate, die du einnimmst.

Besonders wichtig sind mögliche Wechselwirkungen mit:

  • Antidepressiva rezeptfrei
  • Cyclosporin
  • Lithium
  • anderen Diuretika, beispielsweise Esidrix
  • anderen Blutdruckmedikamenten
  • Steroiden
  • Warfarin

Ändere die Dosierung deiner Medikamente nicht auf eigene Faust. Dein Arzt kann anhand deiner Blutwerte, Vorerkrankungen und der anderen Medikamente beurteilen, ob die Kombination für dich geeignet ist.

Kann ich harntreibende Tabletten rezeptfrei bekommen?

Ja, in Apotheken bekommst du einige rezeptfreie harntreibende Präparate, die bei leichten Wassereinlagerungen vorübergehend helfen können. Trotzdem solltest du sie nicht einfach auf eigene Faust und über längere Zeit einnehmen. Eine falsche Anwendung kann den Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt aus dem Gleichgewicht bringen. Wenn du häufiger unter Ödemen leidest, ist es daher sinnvoll, die Ursache ärztlich abklären zu lassen.

Die Apotheke Ultra Potenz bietet dir eine unkomplizierte Beratung an, um gemeinsam die passende Lösung für deine Beschwerden zu finden. Falls ein verschreibungspflichtiges harntreibendes Medikament medizinisch notwendig ist, unterstützen wir dich gerne bei der weiteren Vorgehensweise. Unsere Beratung ist sowohl mit als auch ohne Krankenversicherung möglich.

Im Rahmen der Beratung können mögliche Ursachen für deine Beschwerden besprochen werden. Wassereinlagerungen können beispielsweise mit Bluthochdruck oder Nierenproblemen zusammenhängen und dann eine gezielte Behandlung erfordern. Außerdem kann geprüft werden, ob ein Diuretikum für dich geeignet ist und ob mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln bestehen.

Auf Basis deiner Beschwerden und deiner Krankengeschichte kann dir die Apotheke Ultra Potenz anschließend die für dich passende Behandlung empfehlen. So kannst du sicherer feststellen, ob ein harntreibendes Medikament wirklich sinnvoll ist und welches Präparat am besten zu deiner Situation passt.

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